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·       Das REB - und OBSTJAHR  2016

 

Die früheren Jahre:

Das Reb-und Obstjahr 2015

Das Reb-und Obstjahr 2014

Das Reb-und Obstjahr 2013

Das Reb-und Obstjahr 2012

Das Reb-und Obstjahr 2011

Das Reb-und Obstjahr 2010

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Das Reb-und Obstjahr 2006

Das Reb-und Obstjahr 2005

Das Reb-und Obstjahr 2004

 

Früher im Wingert

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Reb-und Obstjahr 2016

 

 

Das Wetter im Januar/Februar

Anfang Januar kalt, Schnee bis ins Tal.

Aber schon ab 20.Jan. warmes Wetter mit fast frühlingshaften Bedingungen.

Teilweise zu warm für die Jahreszeit im Februar.

Dann gegen Ende Februar kalt – ideal für das weitere Herunterkühlen vom Kaltkeller.

Ende Februar sind wir fertig mit Schneiden, mit Ausnahme der Poska.

 

Der Januar/Februar im Keller

Alle Weine werden von der Feinhefe abgezogen.

 

Anfangs März Schneefall bis ins Tal, dann bis Ende März abwechselnd viel Regen und kalt.

Ende März kurze Föhnphase mit Temperaturen bis 25 Grad C.

 

 

 

                      Ein Selfie beim Vorschneiden im Januar

 

 

 

 

Nach den ersten warmen Apriltagen änderte sich gegen Ende des Monats das Wetter drastisch.

 

Bis 6. Mai gab es viele kalte Tage mit Regen, teilweise Schnee bis ins Tal und Frost bis knapp gegen Minus 1 Grad in den Wingerten.

Die jungen Triebe waren stark gefährdet, haben es zum Glück noch gut überstanden.

 

Frühlingsbild vom 10.April

 

 

Der Mai zeigte sich wettermässig nicht von der besten Seite.

Sehr kalte Temperaturen mit Schnee bis fast ins Tal, dann viel kalter Regen und abwechselnd kurze, heisse Phasen.

 

Mit der Wingertarbeit muss man sich halt den Wetterkapriolen anpassen.

 

 

                         Vegetationsstand beim Weissburgunder im Wingert Röser am 25.Mai

 

 

 

Informationen aus Wingert und Keller  vom 8.Mai 2016

 

Ein grosses Thema ist das Wetter! Der Winter war relativ mild, der Frühling zeigte sich zuerst sehr früh, der Austrieb der Reben begann 10 Tage früher als in einem Durchschnittsjahr. Wir haben bei angenehmen Temperaturen geschnitten und aufgebunden. Aber dann kam der April und vorbei war es mit der Wärme, die Triebe wuchsen langsamer, so dass der Wachstumsvorsprung wesentlich kürzer wurde.

 

Unsere Reben haben alles einigermassen gut überstanden, wir, beziehungsweise unsere Reben, haben keine Frostschäden.

Wieder einmal Glück gehabt!

 

Auch unsere Apfelbäume haben die Kälte ohne Schaden überstanden.

                                              

So, jetzt gehen wir in den Keller:

Bei der Vinifikation lief alles nach Plan. Keiner der Weine hat unsgeärgert‘! Zum Glück haben wir letztes Jahr eine Klimaanlage im Kaltkeller installiert, so konnte der Wein bei idealer Temperatur ausreifen.

 

Den Rosé 2015 haben wir bereits abgefüllt.

Er ist ein frischer, fruchtig-zarter,

trinkfreudiger Sommerwein.

 

Der Weissburgunder 2015 wird nächste Woche in die Flaschen gefüllt. Er ist immer unser Stolz, und verwöhnt uns jedes Jahr mit seiner vielschichtigen, fruchtigen Nase, er wirkt im Gaumen frisch bis leicht exotisch. Ein idealer Begleiter zu Sommergerichten. Auch im Restaurant Kainer, Triesenberg und im Restaurant Schäfle, Triesen kann er genossen werden.

 

Gerne haben wir Besuch in unserem Keller in Vaduz, also kommt vorbei, wir freuen uns.

 

An folgenden Anlässen sind wir dabei: Liechtensteiner Winzertag am 14.Mai in Vaduz und Verbandsmusikfest 3.bis 5.Juni in Triesen

 

 

 

Im Juni bleibt es kalt und regnerisch.

 

Mitte Juni erstürmen eine Herde Rinder den Wingert Hansmarti, überrennen den Zaun mit Metalltor, stolpern und beschädigen viele Abspannungen, zerstören unser Zwetschgenbäumchen und rennen eine starke Holzpfähle um. Mit vier Arbeitern wurde das ganze anschliessend wieder instand gesetzt.

 

Dann gibt es sehr starke Niederschläge, der Grundwasserstand steigt stark, eine alte Abdichtung in der Kellerwand hält dem Druck nicht mehr stand und unsere Kellerei mit Lager wird geflutet. Zum Glück ist es sauberes Wasser und wir können den Zufluss nach kurzer Zeit stoppen. Mit einer Wasserpumpe der Feuerwehr und einem starken Wassersauger bringen wir das Ganze auch hier ohne grossen Schaden wieder langsam in Ordnung.

 

Dann folgen drei Tage starke Hitze bis über 30 Grad und schon wieder regnet es gegen Ende Juni.

 

 

 

 

 

 

7.Juli:

Ein zum Glück nicht zu starker Hagelschlag trifft alle unsere Wingerten.

Weil die Beeren noch grün sind, wird es deswegen nicht zu vermehrter Fäulnis kommen.

Aber trotzdem wird die Ernte dadurch um etwas mehr als 10% reduziert werden.

 

Juli bis Mitte August:

Ab und zu sehr heisse Tage wechseln mit vielen Regenfällen und zeitweiser grosser Abkühlung ab.

 

Nie gibt es ein stabiles Hoch.

 

Wegen diesen Wetterverhältnissen steigt auch der Mehltaudruck und es gibt jetzt auch zu etwas Mehltauschäden an Blättern und einzelnen Trauben.

 

Gegen Ende August gibt es ein stabiles Hoch mit heissen Tagen bis zu 30 Grad.

 

 

 

 

 

Einzelne Wingertabschnitte zeigen leider etwas Mehltauschäden an den Trauben. Im Hansmarti aber finden wir schönes Traubenmaterial.

 

Die Fotos vom 24.August zeigen Trauben im Farbumschlag und reifende Aepfel.

 

Informationen aus Wingert und Keller im August 2016

 

Der Mai war kein Wonnemonat, hatten wir doch kalte Temperaturen und Schnee bis fast ins Tal. Kalter Regen und heisse Phasen wechselten sich ab, dies führte zu grossem Mehltaudruck.

Ein wichtiger Teil des Rebenjahres ist die Blüte, ca. Mitte Juni. Leider war es zur Blütezeit kalt und regnerisch, deshalb wurden einige Beeren nicht befruchtet und die Trauben verieselten (weniger Beeren).

Mitte Juni erstürmte eine Herde Rinder den Wingert Hansmarti. Diese Viecher beschädigten unter anderem die Umzäunung, Abspannungen, starke Holzpfähle und natürlich auch die Rebstöcke.

 

Wenige Tage später gibt es starke Niederschläge, der bereits hohe Grundwasserspiegel steigt sehr stark, eine alte Dichtung zerbirst und unsere Kellerei und Lager in Vaduz werden geflutet. Zum Glück ist es sauberes Wasser und mit einer Pumpe der Feuerwehr, Wassersauger und einiger Stunden reinigen kommt auch dieses wieder in Ordnung.

 

Jetzt kann es nur noch besser werden, könnte man meinen!

Es ist 7.Juni und ausnahmsweise schönes Wetter. Am Abend Gewitter mit Hagel in Triesen, zum Glück sind die Beeren noch grün und der Ausfall beträgt nur etwas mehr als 10 Prozent.

Das wechselhafte Wetter geht so weiter. Es ist sehr schwierig, Mehltauspritzungen durch zuführen, denn selten ist es solange trocken, dass das Laub abtrocknet und die Mittel wirken können. Der Mehltaudruck ist enorm und hat nun einigen Schaden an Laub und Beeren hinterlassen.

 

So ein schwieriges Rebjahr hatten wir noch nie, aber wir hatten anderseits viele gute Jahre hintereinander und haben dies gerne angenommen.

Im Wingert leben wir mit der Natur und das Wetter können wir zum Glück nicht beeinflussen.

Nun hoffen wir für den Rest der Trauben auf einen schönen Herbst.

 

Im Keller läuft es erfreulich. Die Roten haben sich gut entwickelt und können schon bald abgefüllt werden (der Rosé und der Weissburgunder sind ja schon einige Monate im Verkauf).

 

 

Dienstag, 18.Oktober, 2016:

Ganz grossen Dank für die Mithilfe beim Wimmeln und Einkellern unserer Trauben.

 

Dieses Jahr haben wir wieder unter viermal geerntet. Begonnen haben wir mit dem Schaumwein (6.Okt.), danach Weissburgunder (8.Okt.), Barrique (12.Okt), und zum Schluss am 16.Oktober die Haupternte Blauburgunder.

Der Film vom letzten Wimmeltag 2016: https://www.youtube.com/watch?v=_EEbI637uIU 

 

Frost während der Blüte und der nasse Sommer haben uns, bzw. den Trauben, Mühe bereitet. Im Herbst kam dann noch die Kirschessigfliege.

Doch das schöne Herbstwetter hat viel wieder gut gemacht, und so haben wir eine sehr kleine, aber qualitativ gute Ernte einbringen können. Denn wir konnten doch bei gut ausgereiften Trauben 97 bis 102 Grad Oechsle messen.

Das Wimmeln beanspruchte dieses Jahr Zeit und Geduld, mussten doch alle violetten Beeren, welche von der Kirschessigfliege befallen waren, aussortiert werden.

Wir sind dankbar, dass so viele Helfer den Weg in unsere Wingerten fanden – ganz herzlichen und grossen Dank dafür.

 

Zur Kelterung (Stand 18.Oktober):

Der Weissburgunder und der Rosé sind schon fast durchgegoren. Bei den Blauburgundern für Barrique und Stahltankausbau, und auch beim Chambourcin beginnt gerade die Gärung, sie werden dann nach Gärende abgepresst. Jetzt muss dort noch regelmässig den Tresterhut wieder in die Flüssigkeit zurückgedrückt werden (Homogenisieren).